• Wie funktioniert die ELOS Technik?
  • Wie müssen Sie sich vorbereiten?
  • Ist die ELOS-Technik ein Laser?
  • Was ist der Unterschied zum Laser?
  • Kann eine dauerhafte Epilation mit nur einer Sitzung erreicht werden?
  • In welchem Rhytmus muss behandelt werden?`
  • Kann es auch Nebenwirkungen geben?
  • Welche Körperregionen können mit e-Style behandelt werden?
  • Wie wächst das Haar?
  • Für wen ist eine dauerhafte Haarentfernung geeignet?
  • Wie sicher ist die Behandlung mit e-Style?

Wie funktioniert die ELOS Technik? 

Die ELOS-Technik arbeitet mit IPL-Technologie oder auch Blitzlampentechnik genannt kombiniert mit Strom und Kühlung in einem Impuls. Diese Technik ist in der Lage, wesentlich mehr Energie in die Haut einzukoppeln. Durch gezielte Filter wird das Licht so aufbereitet, dass es gezielt mit den Haaren reagiert. Das hochenergetische, intensive Xenonlicht wird vom Melanin der Haare aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Das Haar und gleichzeitig der Haarfollikel wird von innen erwärmt. Die Eindringtiefe liegt ca. bei 2-3 mm.

Der gleichzeitig laufende radiofrequente Strom erwärmt den Haarfollikel und die germinativen Zellen von außen, erhöht die Eindringtiefe bis auf 6 mm für die tiefsitzenden Zellen. Da der hochfrequente Strom Melanin unabhängig ist, kann man ihn länger laufen lassen und so die Wärmeeinwirkung im und um den Haarfollikel erheblich verlängern. Sie erhalten so bessere Ergebnise. Um permanente Ergebnisse zu erreichen braucht man mindestens 30 Joule pro Impuls.


Wie müssen Sie sich vorbereiten?

Vor der Behandlung sollten Sie sich 24 Stunden vorher rasieren. So sind keine Haare mehr auf der Haut und die Haut hat sich über Nacht wieder beruhigt. Zwischen den einzelnen Behandlungen können Sie die Haare jeden Tag rasieren. Methoden, die die Haare aus dem Follikel herausziehen, wie wachsen, "Epiliergerät für zuhause", zupfen, Faden und Enthaarungscreme, sind verboten. Sonnenbaden, Selbstbräunungscreme und der Besuch im Solarium sind während der ELOS-Therapie zu unterlassen. Dies ermöglicht den besten, problemlosesten und schnellsten Ablauf, dass sie so schnell wie möglich an Ihr gewünschtes Ziel kommen.

Direkt vor der Behandlung sollte kein Make-up aufgetragen werden. Des weiteren sollte keine Kosmetika mit Inhaltsstoffen, die zu Pigmentveränderungen führen können, verwendet werden. Trinken Sie ausreichend viel Wasser. Sollten Sie Medikamente, die die Haut lichtempfindlich machen, einnehmen müssen, teilen Sie uns das bitte mit. Die Behandlung muss dann für die Zeit der Einnahme unterbrochen bzw. verschoben werden.

Ist die ELOS-Technik ein Laser?

Nein, die ELOS-Technik ist eine Kombination von IPL, radiofrequenten Strom und Kühlung in einem Impuls.

Was ist der Unterschied zum Laser?

Der Laser arbeitet nur mit einer Wellenlänge, ELOS arbeitet mit einem Lichtbündel, Strom und Kühlung. Es gibt diverse Behandlungsprogramme, die auf verschiedene Behandlungs- und Hautsituationen eingestellt werden können.

Kann eine dauerhafte Epilation mit nur einer Sitzung erreicht werden?

Nein. Alle Haarfollikel, die am Behandlungstag nicht in einer behandlungsfähigen Phase waren, müssen nachbehandelt werden. Die Anteile der in dieser Phase befindlichen Haarfollikel variieren mit der Körperregion, dadurch ergibt sich eine unterschiedliche Anzahl von Sitzungen. In der Regel ist ein gutes Ergebnis nach ca. 6 Sitzungen zu erwarten.

In welchem Rhytmus muss behandelt werden?`

In der Regel wird alle 4-6 Wochen im Gesicht, 6-12 Wochen im Rumpf- und Rückenbereich und 10-16 Wochen an den Beinen behandelt. Weil die Haare bei verschiedenen Menschen unterschiedlich schnell wachsen, sollte ein Behandlungsprogramm individuell zusammengestellt werden.

Kann es auch Nebenwirkungen geben?

Die mit e-Style applizierten Energiearten werden einzeln seit mehreren Jahren eingesetzt und haben sich als sicher erwiesen. Der kombinierte Einsatz dieser Energien ist sogar noch günstiger, da mit wesentlich niedrigeren Einzeldosen behandelt werden kann. Somit ist nur selten eine leichte Rötung der Haut sichtbar, die nach wenigen Stunden vergeht. Teilen Sie uns bitte vor der Behandlung mit, ob Sie Medikamente einnehmen, Allergien haben oder einer Soinneneinstrahlung ausgesetzt waren.


Welche Körperregionen können mit e-Style behandelt werden?

Mit e-Style können fast alle Körperregionen behandelt werden, z.B. Oberlippe, Wangen, Kinn, Arme, Achseln, Bikinizone, Bauch, Beine, Po, Brust, Schulter, Rücken.


Wie wächst das Haar?

Normaler Haarwuchs läuft in drei Phasen ab: Anagenphase (aktives Wachstum), Katagenphase (Rückbildung) und Telogenphase (Ruhephase). Das heißt, je nach Körperregion befindet sich immer nur ein bestimmter Teil der Haare im behandelbaren Zustand. Dies ist die späte Anagenphase und die frühe Katagenphase.


Für wen ist eine dauerhafte Haarentfernung geeignet?

e-Style bietet die Möglichkeit, die Behandlung auf die Besonderheiten Ihrer Haare und Ihrer Haut anzupassen. Mit dieser Methode können auch nur geringfügig pigmentierte Haare (blonde und graue Haare), Flaumhaare, sowie alle Hauttypen (sogar dunkle und schwarze Haut) behandelt werden. Stellen Sie sich jedoch bitte darauf ein, dass zur Epilation von blonden Haaren mehr Sitzungen benötigt werden.

e-style und ELOS.

Wie sicher ist die Behandlung mit e-Style?

Um die Sicherheit der Behandlung zu verbessern, wurden in e-Style zahlreiche technische Lösungen eingebaut wie z.B.:

- Eine Schutzschaltung gegen versehentliche Energieabgabe

- Permanente Impedanzkontrolle

- Integrierte Hautkontakt

-Kühlung im Handstück.

Die erwähnte Hautimpedanzkontrolle erfolgt jede Millisekunde während der Pulsdauer. Die Software und Elektronik korrigieren dabei automatisch die Energieabgabe des soeben ausgelösten ELOS-Pulses und zeigen den Korrekturwert über das Display an. Das macht die Behandlung an Körperstellen, wo ein Wärmestau entstehen kann (z.B. Bereiche mit knochigem Untergrund) deutlich sicherer. Die integrierte Kühlung im Handstück erlaubt eine aktive Oberflächen-Kontaktkühlung der Haut auf 5°C. Dies macht die Behandlung nicht nur sicher, sonder auch viel komfortabler: Die Wärmerezeptoren der Haut, welche ab einer Temperatur von ca. 41°C als Schmerzrezeptoren agieren, werden nicht mit dem Schmerzsignal auf eine Temperatursteigerung in der Tiefe antworten.